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Dachausbau – Neuer Wohnraum unter dem Dach

Aus dem Speicher wird Wohnraum: Dämmung, Dachfenster, Trockenbau und Technik aus einer Hand. Bergmann baut Dachgeschosse im Rhein-Main-Gebiet aus.

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Platz, der schon da ist

Ein ungenutzter Dachboden ist Wohnfläche, die nur noch ausgebaut werden muss. Kein Anbau, kein neues Fundament, kein zusätzliches Grundstück. Die Bergmann GmbH baut Dachgeschosse im Rhein-Main-Gebiet aus: von der Dämmung zwischen den Sparren über Dachfenster und Trockenbau bis zu Elektrik, Heizung und Bad.

Ob Arbeitszimmer, Kinderzimmer, Gästewohnung oder eine eigene Einliegerwohnung mit separatem Zugang: Was unter Ihrem Dach möglich ist, hängt von Dachneigung, Kniestock, Statik und Baurecht ab. Wir klären diese Punkte bei der Besichtigung, bevor Sie Zeit in Pläne stecken, die später nicht umsetzbar sind.

Was beim Dachausbau zu prüfen ist

Vier Fragen entscheiden, ob und wie ein Dachausbau funktioniert:

  • Höhe: Wie viel Fläche hat eine nutzbare Stehhöhe? Der Kniestock und die Dachneigung bestimmen das. Das Landesrecht legt fest, welche Fläche als Wohnraum angerechnet wird.
  • Statik: Tragen Deckenbalken und Dachstuhl die zusätzliche Last durch Estrich, Wände und Möbel? Müssen Sparren verstärkt werden? Das beurteilt ein Statiker.
  • Baurecht: Eine Nutzungsänderung vom Speicher zur Wohnung ist in der Regel genehmigungspflichtig. Gauben und zusätzliche Fenster meist ebenfalls. Brandschutz und Rettungswege kommen hinzu.
  • Technik: Wie kommen Wasser, Abwasser, Strom und Heizung nach oben? Reicht die bestehende Heizung für die zusätzliche Fläche?
Ausgebautes Dachgeschoss mit Dachfenster und hellen Holzflächen
Dachfenster bringen Licht in Räume mit Schräge. Größe und Position werden beim Ausbau mitgeplant.

Was wir beim Dachausbau übernehmen

  • Bestandsaufnahme von Dachstuhl, Decke, Dämmung und Zugang
  • Koordination von Statiker und, wenn nötig, Architekt für den Bauantrag
  • Dämmung zwischen und unter den Sparren mit Dampfbremse und luftdichter Ebene
  • Dachfenster einbauen, Gauben als Option in Abstimmung mit Zimmerer und Dachdecker
  • Trockenbau: Dachschrägen, Abseitenwände, Trennwände, Schallschutz zur Decke darunter
  • Trockenestrich oder Fließestrich, Bodenbeläge
  • Elektroinstallation, Heizung, auf Wunsch Bad oder Küche im Dachgeschoss
  • Treppe zum Dachgeschoss, Treppenöffnung, Geländer
  • Maler- und Bodenarbeiten, Innentüren, Einbauten unter der Schräge

Die Dämmung ist beim Dachausbau nicht nur Pflicht nach GEG, sondern entscheidet darüber, ob die Räume im Sommer nutzbar bleiben. Wer das Dach ohnehin öffnet, sollte die Dämmung so ausführen, dass sie auch den sommerlichen Wärmeschutz abdeckt. Mehr zum Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen auf der Seite Energetische Sanierung.

Ablauf Ihres Dachausbaus

  1. Besichtigung und Machbarkeit

    Wir sehen uns Dachboden, Zugang und Dachstuhl an, messen Höhen und besprechen, was Sie dort oben vorhaben. Kostenlos und unverbindlich.

  2. Planung, Statik, Genehmigung

    Grundriss und Fensterpositionen werden festgelegt, der Statiker prüft die Konstruktion, bei Bedarf wird der Bauantrag vorbereitet. Dann folgt das Festpreisangebot.

  3. Rohausbau

    Verstärkungen, Dachfenster oder Gauben, Dämmung, luftdichte Ebene. Danach die Rohinstallation für Elektrik, Heizung und Sanitär.

  4. Innenausbau

    Trockenbau, Estrich, Treppe, dann Böden, Türen, Anstrich und Einbauten. Bad oder Küche werden in dieser Phase fertiggestellt.

  5. Abnahme

    Gemeinsame Abnahme, Übergabe aller Unterlagen und Prüfprotokolle. Auf Wunsch anschließend eine Bauendreinigung durch unser Reinigungsteam.

Gauben: mehr Raum, mehr Aufwand

Eine Gaube schafft Stehhöhe und ein senkrechtes Fenster, verändert aber die Dachkonstruktion und das Erscheinungsbild des Hauses. Sie ist in der Regel genehmigungspflichtig und erfordert Zimmerer, Dachdecker und Spengler zusätzlich zum Innenausbau. Ob sich eine Gaube lohnt, hängt davon ab, wie viel nutzbare Fläche sie bringt. Oft erreichen gut platzierte Dachfenster ein ähnliches Ergebnis mit weniger Aufwand. Wir zeigen Ihnen beide Varianten mit ihren Konsequenzen für Zeitplan und Kosten.

Häufige Fragen zum Dachausbau

Wie viel Stehhöhe brauche ich für einen Dachausbau?

Für Aufenthaltsräume schreibt die Bauordnung eine Mindesthöhe über einem bestimmten Anteil der Grundfläche vor. Welche Fläche bei Ihnen zählt, messen wir bei der Besichtigung. Bei knappen Höhen können eine Absenkung der Decke darunter, eine Aufsparrendämmung oder eine Gaube helfen.

Kann ich während des Ausbaus im Haus wohnen?

Meist ja. Die Arbeiten finden überwiegend im Dachgeschoss statt. Lärm, Staub und Materialtransport durch das Treppenhaus lassen sich aber nicht ganz vermeiden. Wir richten Staubschutz ein und stimmen laute Arbeiten mit Ihnen ab.

Brauche ich ein zweites Bad im Dachgeschoss?

Für eine eigenständige Wohnung oder eine Gästewohnung ja, sonst ist es eine Komfortfrage. Entscheidend ist, ob Abwasserleitungen mit ausreichendem Gefälle nach unten geführt werden können. Das prüfen wir bei der Planung. Zur Ausführung siehe Badsanierung.

Lässt sich der Dachausbau fördern?

Der Ausbau selbst in der Regel nicht, die energetische Dämmung des Dachs je nach Programm über KfW oder BAFA schon. Ein Energieberater muss dafür vor der Beauftragung eingebunden sein. Wir ordnen das für Sie ein, ohne eine Förderzusage zu geben.

Wohnraum unter dem Dach gewinnen

Wir prüfen bei einer kostenlosen Besichtigung, was unter Ihrem Dach möglich ist, und erstellen ein Festpreisangebot für den kompletten Ausbau. Im gesamten Rhein-Main-Gebiet.

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